Geschichte des LVK

Katholische Mittelschulverbindungen gibt es in Kärnten seit 1906. Als  erste wurde Karantania in Klagenfurt gegründet. Durch sie wurden weitere Verbindungen gegründet. Das katholische Couleurstudententum begann sich auszubreiten.

 

Katholische Mittelschulverbindungen waren seit jeher bestrebt, sich zu größeren Gemeinschaften zusammenzuschließen. 1899 wurde der Mittelschüler Cartellverband (MCV) als erster Dachverband Österreichs gegründet. Auf ihn folgte 1919 der Verband der katholischen Pennalverbindungen (VPV). Nach dessen Ende, 1931, wurde 1933 der Mittelschüler Kartellverband (MKV) ins Leben gerufen, der bis heute besteht.

 

In allen diesen Verbänden gab es auch einen Zusammenschluss auf Landesebene. 1909 begründeten die Kärntner MCV-Verbindungen den Gauverband Kärnten, der damit zum ersten Landesverband wurde. Weitere Verbände auf Landesebene waren der VPV-Kärnten (1926) und der ihn ablösende Gauverband Kärnten (1929). Im Vakuum zwischen dem VPV und dem MKV wurde 1931 der Kärntner-Mittelschüler-Verband (KMV) gegründet. In ihm waren erstmals alle katholischen Verbindungen Kärntens unter einem Dach vereinigt. Die Verbindungen des KMV traten 1934 dem MKV bei, der KMV wurde dadurch zum Landesverband des MKV. 1938 wurde der Landesverband von den Nationalsozialisten aufgelöst. 

1945 erfolgte die Reaktivierung. 1970 benannte sich der Verband dann auch offiziell in Landesverband Kärnten (LVK) des MKV um. Derzeit gehören ihm 11 Verbindungen an.

 

Im Folgenden eine Langfassung der Geschichte des LVK aus der Festschrift zum Pennälertag in Wolfsberg 2006: Geschichte Lang

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